Sehenswürdigkeiten Afrika

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Top Sehenswürdigkeiten in Afrika

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Mit einer Fläche von 30,2 Millionen km² ist Afrika der flächenmäßig zweitgrößte Kontinent auf der Erde. Der “schwarze Kontinent” wie Afrika oft genannt wird ist nicht nur die Wiege der Menschheit sondern auch ein Kontinent voller Naturschätze und Sehenswürdigkeiten.

Afrika ist im Norden vom Mittelmeer, im Westen vom Atlantischen Ozean, im Osten vom Indischen Ozean und dem Roten Meer umgeben. Insgesamt macht das eine Küstenlänge von 30.490 km. Der größte Teil von Zentral- und Westafrika ist vom tropischen Regenwald bedeckt.

Im Norden befindet sich die größte Wüste der Welt, die Sahara. In den Bergen von Ruanda und Burundi entspringt der Nil. Er gilt mit knapp 7.000 Kiliometer als der größte Fluss der Erde. Ebenso beliebt bei Touristen ist der Kibo (5.895 m) der höchste Berg in Afrika. Er liegt in Tansania im Kilimandscharo Gebirge. Ebenso beeindruckend wie die vielen Naturwunder ist die einzigartige Pflanzen- und Tierwelt. In keinem anderen Kontinent kann man riesige Herden von Zebras, Knus, Nilpferden oder Elefanten in freier Wildbahn beobachten. Ganz zu schweigen von Großraubtiere wie Löwen, Leoparden, Geparden oder Hyänen.

1. Kruger Nationalpark – Reservat der Superlative

Kruger Nationalpark, Südafrika
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Der Kruger Nationalpark oder auch Krüger Nationalpark ist eine der bekanntesten Touristenattraktionen in Südafrika. Benannt wurde der Nationalpark nach Paul Krüger. Der Krügerpark oder auch einfach Kurger Park, wurde bereits 1898 zum Schutzgebiet erklärt. Heute umfasst er etwa 20.000 Quadratkilometer. Damit ist er größer als mancher europäische Staat. Der Nationalpark ist im Nordosten von Südafrika zu finden.

Die Wildpopulation im Krüger Nationalpark ist eine der vielfältigsten und interessantesten in ganz Afrika. Hier sind noch riesige Herden von Impalas, Antilopen und Zebras zu bestaunen. Allein über 10.000 Elefanten leben in dem Park. Die Wahrscheinlichkeit bei einer Safari auf Elefanten zu treffen ist also groß. Ebenfalls häufig sind Giraffen mit über 5.000 Exemplaren. Ebenso sind hier auch eine große Anzahl von Kudus, Ellipsen-Wasserböcken, Warzenschwein, Flusspferde und Giraffen zu finden.

Die häufigste Raubtierart sind die Fleckenhyänen mit über 2.000 Stück. Über 1.500 Löwen und 1.000 Leoparden leben ebenfalls im Schutzgebiet. Seltener sind Geparden mit etwa 200 Tiere und Wildhunde mit einem Bestand von etwa 350. Insgesamt leben im Park 147 Säugetierarten, 492 Vogelarten, 118 Arten von Reptilien, 34 Amphibienarten und 49 Arten von Süßwasserfischen. Hinzu kommt eine Pflanzenwelt von über 400 Arten.

Der Park öffnet zwischen 04:30 und 06:00 Uhr und schließt zwischen 17:30 und 18:30, je nach Monat.

2. Pyramiden von Gizeh – eines der Weltwunder

Zu jedem Urlaub in Ägypten gehört ein Besuch der Pyramiden von Gizeh. Sie gehören zu den bekanntesten und ältesten erhaltenen Bauwerken der Menschheit. Sie liegen am westlichen Rand des Niltals, rund acht Kilometer südwestlich der Stadt Gizeh (Gîza) und etwa 15 km vom Kairoer Stadtzentrum entfernt.

Pyramiden Ägypten
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Zu dem Ensemble gehören die Cheops-Pyramide, die Chephren-Pyramide, die Mykerinos-Pyramide und die sogenannte „vierte Pyramide“. Wobei die Cheops-Pyramide mit einer Höhe von 146 m (heute: 138,75) und einer Seitenlänge von 230,3 m die größte und vermutlich bekannteste Pyramide ist.

Täglich von 7.00 – 19.00 Uhr, während des Ramadan bin 17.00 Uhr, geöffnet.

3. Zitadelle von Saladin Kairo – wichtigste Festungsanlage Afrikas

Zitadelle Saladin
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Die Zitadelle von Saladin in Kairo ist eine der wichtigsten Festungsanlagen in ganz Afrika. Die Festung liegt auf einer auf einer Anhöhe, in ostsüdöstlicher Richtung vom Stadtzentrum aus. Seit dem Jahr 1979 gehört die Zitadelle als Teil des „Historischen Kairo“ zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Sie wurde zwischen 1176 und 1183 n. Chr. vom Ayyubidenkönig Salah al-Din errichtet, um die Kairo gegen die Angriffe der Kreuzritter verteidigen zu können. Anstelle von einigen zerstörten Gebäuden ließ Muhammad Ali zwischen 1828 und 1848 eine große Moschee im türkischen Stil errichten. Heute sind in der Zitadelle weitere Moscheen, unter anderem die Al-Nasir Muhammad Ibn Qalawun-Moschee und der Al-Gawhara Palast zu finden. Ebenso ist hier das Militärische Museum und das Polizei-Museum untergebracht.

Täglich von 08:00 bis 17:00 Uhr geöffnet.

4. Serengeti Nationalpark – größter und ältester Nationalpark Tansanias

Serengeti Nationalpark
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Die Serengeti ist eine Savanne im Norden von Tansania. Sie liegt östlich des Victoriasees und erstreckt sich auf einer Fläche von 30.000 Km² bis in den Süden Kenias hinein. Das Gebiet der Serengeti umfasst den Serengeti-Nationalpark, welcher mit einer Fläche von 14.763 Quadratkilometern einer der größten und auch bekanntesten Nationalparks in Afrika ist.

Seit 1981 ist er Teil des Weltnaturerbes der UNESCO.Der Serengeti Nationalpark gehört zu den artenreichsten Gebieten dieser Erde. Mehr als 1,6 Millionen Pflanzenfresser und Tausende von Raubtiere leben hier. Riesige Tierherden unternehmen hier ausgedehnte, und saisonale Wanderungen.

5. Viktoria Falls Wasserfälle – Weltnaturerbe der UNESCO

Victoria Falls
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Die Victoriafälle sind ein 1708 m breiter Wasserfall des Sambesi zwischen den Grenzstädten Victoria Falls in Simbabwe und Livingstone in Sambia. 1989 wurden die Fälle zum Weltnaturerbe der UNESCO erklärt.

Die Wassermassen des Sambesi ergießen sich in eine rund 110 m tiefe und kaum mehr als 50 m weite Schlucht. Zu den Victoria Falls gibt es ebene, recht gute Fußwege. Diese können jedoch durch die Gischt der Fälle glitschig werden. Auf jeden Fall ist ein Regenmantel und/oder ein Schirm empfehlenswert.

Die Besichtigungswege beginnen im Westen beim Devil’s Cataract. Am oberen Rand der Schlucht entlang gibt es einige Aussichtspunkten. Der letzte Aussichtspunkt liegt auf der anderen Seite der Eisenbahnbrücke. Hier führen einige Treppen etliche Meter hinab in die Schlucht, bei Regen und für gehbehinderte Personen sind sie jedoch nicht empfehlenswert.

Die Wasserfälle sind in der Regel im Sommer von 6 – 18 Uhr und im Winter von 6:30 – 18 Uhr zugänglich.

6. Kilimandscharo – das höchste Bergmassiv Afrikas

Kilimandscharo
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Der Kilimandscharo (auch Kilimandscharo-Massiv, von 1902 bis 1964 Kaiser-Wilhelm-Spitze oder auch Wilhelmskuppe, englisch Kilimanjaro oder Mount Kilimanjaro) ist mit 5895 m Höhe über dem Meeresspiegel das höchste Bergmassiv Afrikas. Das Massiv im Nordosten von Tansania hat mit dem Kibo den höchsten Berg des afrikanischen Kontinents.

1987 wurde die Landschaft von der UNESCO zum Weltnaturerbe erklärt. Bereits seit 1973 gibt es den Kilimandscharo-Nationalpark. Rund um den Kilimandscharo gibt es eine Artenreiche Flora und Fauna. Hier sind unter anderem Affen, Elefanten, Büffel, Zebras, Nashörner aber auch Hyänen, Löwen und Leoparden zu finden. Die Region rund um den Kilimandscharo hat sich in den letzten Jahren zu einer touristischen Boomregion entwickelt. Viele Touristen kommen auch zum Bergsteigen hierher. 30 km westlich der Stadt Moshi befindet sich in Richtung der Nachbarstadt Arusha der Kilimanjaro International Airport. Hier landen die meisten Touristen die den Kilimandscharo besuchen möchten.

7. Robben Island – Südafrikas Geschichte erleben

Robben Island, Kapstadt, Südafrika
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Robben Island (afrikaans: Robbeneiland) ist eine Insel in der Tafelbucht im Atlantik etwa zwölf Kilometer vor der südafrikanischen Küstenstadt Kapstadt und 6,9 km vom nächstgelegenen Festlandsabschnitt bei Bloubergstrand.

Die frühere Gefängnisinsel wurde Mitte der 1990er Jahre zu einem Natur- und Nationaldenkmal, das frühere Gefängnisgebäude zu einem Museum umgestaltet. In dem einstigen Gefängnis hatte Nelson Mandela fast zwei Jahrzehnte als Häftling in einer vier Quadratmeter großen Einzelzelle verbracht.Mehrmals täglich kann man die Insel mit Fährschiffen besuchen. Die Fähren fahren von der Victoria & Alfred Waterfront in Kapstadt ab und kommen im Murray’s Bay Harbour an der Ostseite der Insel an.

Fähren fahren um 9.00, 11.00 und 13.00 Uhr. Zur Hauptsaison (ab September) fährt zusätzlich noch eine Fähre um 15.00 Uhr.

8. Sossusvlei – die höchste Düne der Welt

Das Sossusvlei hat seine Heimat in Namibia und ist eine von Sanddünen umschlossene beige Salz-Ton-Pfanne („Vlei“) in der Namib. In guten Regenjahren bildet sich für kurze Zeit ein wenige Zentimeter bis mehrere Meter tiefer See im Vlei. Bekannt ist das Sossusvlei wegen ihrer umgebenden orangefarbenen Dünen. Dies sind bis zu 380 Meter hoch und zählen zu den höchsten der Welt. Die höchste unter ihnen ist Big Daddy, die auch Crazy Dune genannt wird. Die orange Farbe des Sandes wird durch Eisenoxid erzeugt.

Ssoussousvlei
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Touristen können über einige Reiseveranstalter Flüge über die Dünenlandschaft buchen. Entweder man fliegt mit kleinen Flugzeugen oder Heißluftballons über die atemberaubende Landschaft des Sossusvlei. Die Flugzeuge starten meist in Swakopmund oder Walvis Bay, die Heißluftballons am frühen Morgen in Sesriem.

9. Malawisee – der neuntgrößte See der Erde

Der Malawisee oder Njassasee ist der neuntgrößte See der Erde. Sein Zufluss ist der Ruhuhu und sein Abfluss der Shire. Die Anrainerstaaten des Sees sind Tansania, Malawi und Mosambik. Der See hat eine Länge von 570 km und ist bis zu 75 km breit. Die maximale Tiefe beträgt 704 m. Der Distrikt Mangochi bietet mit zahlreichen Hotels, Lodges und Camps für Touristen die beste Infrastruktur. Weiter im Norden liegt der Badeort Senga mit ähnlich gutem, doch weit weniger umfassendem Angebot. Bei Rucksacktouristen haben sich Nkhata Bay und Cape MacLear als Ziele etabliert. Touristen können den See mit dem Passagier- und Frachtverkehr MS Ilala befahren.

10. Nil – die Lebensader Afrikas

Nil, Ägypten
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Der Nil, die Lebensader Afrikas, ist mit knapp 7.000 Kilometern der längst Fluss der Erde. Er entspringt in den Bergen von Ruanda und Burundi, durchfließt dann die afrikanischen Staaten Tansania, Uganda, den Südsudan und den Sudan, bevor er dann in Ägypten in das Mittelmeer mündet.

Touristen sollten den Nil am besten mit einer Nilkreuzfahrt erkunden. Unterschiedliche Reiseveranstalter bieten unterschiedliche Fahrten an, dabei kann man die meisten der Sehenswürdigkeiten aus pharaonischer Zeit wie das weltberühmte Tal der Könige bei Luxor oder die prachtvollen Pyramiden von Gizeh besichtigen.

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