Alhambra Granada

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Alhambra Granada – Weltkulturerbe in Spanien

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Die Alhambra in Granada ist seit 1984 Weltkulturerbe und eine der am meisten besuchten Touristenattraktionen in Europa. Die Alhambra ist eine Stadtburg und steht auf dem Sabikah-Hügel der Stadt und gilt als eines der bedeutendsten Beispiele des Maurischen Stils der islamischen Kunst. Die gesamte Anlage ist 740 Meter lang und bis 220 Meter breit. Im Osten ist der Sommerpalast Generalife vorgelagert.

Man vermutet die Herkunft des Namens in Bezug auf die rötliche Färbung der Außenmauern. Die Alhambra ist eine wie im Mittelalter typische Kombination aus befestigter Oberstadt und separat befestigter Zitadelle. In der Oberstadt lebten der Adel, das Militär und die höheren Bürger, Kaufleute und wichtige Handwerker sowie die Waffenschmiede.

Zu sehen und bestaunen gibt es in der Festungsanlage mehr als genug. Besonders sehenswert sind unter anderem der Turm der Gerechtigkeit, der Zisternenplatz, der Palast Karls V., der Nasridenpalast mit dem Goldenen Zimmer, der Myrtenhof, der Löwenpalast mit dem Löwenbrunnen, der Königssaal, die Daraxa-Gärten und die Bäder die nach dem Vorbild römischer Thermen erbaut wurden.

Besonders sehenswert sind die Gärten der Generalife. Sie stechen durch eine außergewöhnliche Mischung von Wegen, verschiedenen Innenhöfen, Brunnen, Wasserfontänen, Wasserbecken und Blumen hervor. Hier findet man auch Zeit sich eine kleine Pause zu gönnen und einfach dem bunten Treiben zu lauschen und sich zu entspannen.

Alhambra Gärten
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Geschichte der Alhambra

Die Geschichte der Alhambra geht bis in die vorrömische Zeit zurück. Bereits zu dieser Zeit wurde auf dem Felsen eine Festung erbaut, die von etlichen nachfolgenden Herrschern bewohnt wurde. Sie haben im Laufe der Zeit Veränderungen am Bauwerk und der Ordnung durchgeführt.

Unter Yusuf I. (1333–1354) und Muhammad V. (1354–1391) wurde die Zitadelle zur militärischen Festung umgebaut. Der Rest der Oberstadt wurde zum Regierungs- und Verwaltungssitz ausgebaut und umfunktioniert. Die Privatresidenzen der Emire befanden sich ebenfalls hier.

Im 19. Jahrhundert wurde die Alhambra als solche wiederentdeckt und rückte ins Interesse. Sie wurde restauriert und instandgesetzt und wird nun grob in vier Teile unterteilt. Es gibt eine Generalife außerhalb der Festungsmauern, die Medina, die Paläste der Nasriden und die Zitadelle, auch Alcazaba genannt.

Das Verteidigungsbollwerk der Alhambra ist die Alcazaba. Die mächtige Festungsanlage besteht aus Wehrmauern und einem offenen Innenhof mit den Grundmauern von alten Gebäuden. Von den Mauern und dem Hauptturm aus hat man einen einmaligen Blick auf die Stadt Granada und das Umland.

Besucherinfos

Heute sind nur beschränkte Mengen für Eintrittskarten verfügbar, die man unbedingt im Voraus kaufen sollte. Eine Besichtigung dauert ca. 3 Stunden und man sollte dafür genügend Zeit zum Schlange stehen einkalkulieren.

Es gibt mittlerweile zahlreiche Vorschriften für den Aufenthalt in der Alhambra, die man unbedingt berücksichtigen sollte. Es gibt Angebote für geführte Touren mit einem Experten, für die ein Extra Ticket gekauft werden muss. Für Familien sind besondere Programme vorhanden.

Öffnungszeiten:
Tagesbesichtigung
Vom 1. April bis dem 14. Oktober Mo bis So: von 8:30 bis 20:00 Uhr.
Vom 15. Oktober bis dem 31. März Mo bis So: von 8:30 bis 18:00 Uhr.

Abendbesichtigung
Vom 1. April bis dem 14. Oktober von Di bis Sa: von 22:00 bis 23:30 Uhr.
Vom 15. Oktober bis dem 31. März Fr und Sa: von 20:00 bis 21:30 Uhr.

Anreise:

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln
Die Buslinie C3 fährt zur Alhambra. Haltestelle: Taquillas-Generalife (Schalter).

Mit dem Auto
Mit dem Auto fahren Sie am besten über die südliche Ringstraße, da die Anfahrt aus dem Stadtzentrum nicht erlaubt ist. Von der Ringstraße geht es in südlicher Richtung (Circunvalación de Granada (N-323 / A-44)) zur “Alhambra” (Ronda Sur A-395). Beachten sie die Beschilderung. Sobald Sie zum Serrallo Tunnel kommen, fahren Sie auf der linken Straßenseite und nehmen dann die Ausfahrt 5A. Am Kreisverkehr biegen Sie links ab und fahren weiter bis zur Avenida Santa María de la Alhambra. Danach geht es geradeaus in den Camino Viejo del Cementerio, bis zu den Parkplätzen der Alhambra.